Über die (Ohn)Macht der Götter in weiß

Vor rund 16 Jahren (mit 27) hatte ich meinen ersten Mikroherzinfarkt. Mittels Herzkatheder wurden damals 4 Stents in die Herzkranzgefäße gebracht und ich erhielt einen Cocktail von mehreren Tabletten. Blutdrucksenker, Blutverdünner, Cholesterinsenker (Statine) und noch andere Medikamente gehörten ab sofort zu meiner täglichen Ernährung. Die Antwort der Schulmedizin auf den sehr frühen Herzinfarkt: Streß, Rauchen, Übergewicht und zu hohes Cholesterin. Mehrere Jahre bestimmte mein schlechtes Gewissen mein Leben, bis …zum nächsten Beinahe-Infarkt. Auch dieser wurde mit 3 Stents „stabilisiert“.

Strophantin – mein Lebensretter

Erst jetzt beschäftigte ich mich mit dem Thema Herzinfarkt und lernte, dass Hauptursache für den Herzinfarkt die Übersäuerung des Herzmuskels ist. Was passiert da eigentlich genau? Ist die Theorie der Schulmedizin wirklich die Antwort? Über Facebook-Selbsthilfegruppen landete ich in einer „Strophantin-Gruppe“ und über diese auf der Seite Strophantus.de. Seither und das ist jetzt 10 Jahre her, nehme ich nur noch 17 Tropfen jeden Morgen der Strophantus-Urtinktur. Ich habe alle anderen Medikamente abgesetzt und meine Lebensqualität wieder gewonnen indem ich nicht mehr an starken Nebenwirkungen insbesondere der Statine leide. Sowohl mein Hausarzt, als auch mein Kardiologe verweigerten mir ein Rezept für Strophantin. Ich musste mir mein 1.Rezept von einer Ärztin aus Kassel senden lassen, um hier in der Apotheke Strophantin zu erhalten. 250ml Strophantus-Urtinktur kostet ca. 80.- Euro und reicht für ca. 6 Monate. Alleine die Cholesterinsenker (Statine) haben im Monat 300.- Euro gekostet, die anderen Medis noch gar nicht mit eingerechnet. Wer wirklich die Wahrheit über Cholesterin wissen will, sollte sich das Buch „Die Cholesterin-Lüge“ besorgen und wird begreifen, dass Cholesterin überlebenswichtig für uns ist.

Warum erzähle ich das alles?

Chemo – ja, nein vielleicht ?

Nun, bei dem Krebs von Johanna gehen die schulmedizinischen Meinungen auch stark durcheinander. Während die Ärztin in der Havelhöhe in Berlin von der Leitlinien-Therapie als einzige sinnvolle Möglichkeit sprach, gibt es zwei andere Ärzte, die zumindest die vorher durchzuführende Chemotherapie verneinen. Nur zur Erinnerung, es handelt sich um eine Leitlinie, von der man ausgehen muss, dass alle nach dem gleichen Schema F die Therapie durchführen. Das ist aber auch nur meine Meinung. Sowohl ein Arzt aus der Hufeland-Klinik, als auch eine Arztpraxis in Nürnberg teilten uns mit, dass eine vorhergehende Chemotherapie bei diesem Brustkrebs überhaupt nicht mehr indiziert ist.

Was jetzt genau richtig ist, interessiert an dieser Stelle nicht weiter. Denn Johanna hat beschlossen, dass sie die Leitlinien-Therapie nicht durchführen wird und einen alternativen Behandlungsweg findet.

Biologische Krebstherapie – eine Alternative?

Noch in Berlin, nach dem Besuch in der Klinik Havelhöhe und des Gefühls der Ausweglosigkeit, hängte ich mich ans Telefon und telefonierte mit mehreren Ärzten, die eine biologische Krebstherapie anbieten. So landete ich in Nürnberg bei der Biosanum-Praxis und wir beschlossen, dass Johanna noch am Sonntag vor ihrem 50. Geburtstag dorthin fährt um sich behandeln zu lassen.

Nur so viel sei vorab verraten. Eine labordiagnostische Untersuchung hat eindeutig gezeigt, dass eine Chemotherapie auf die Krebszellen keinen signifikanten Einfluss haben. Man stelle sich nur einmal vor, Johanna wäre mit dem Gift behandelt worden und den Tumor interessiert das alles nicht. Das Stichwort lautet „Sensitivitätstest“ und kostet rund 2.200,00 Euro. Und keine Hoffnung, die Krankenkasse übernimmt davon keinen müden Euro.

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2 Kommentare bei „Über die (Ohn)Macht der Götter in weiß“

  1. Albrecht Gieseler sagt: Antworten

    Auch ich bin nicht grundsätzlich gegen Schulmedizin, stehe aber in einigen Bereichen wie z.B in der Krebsbehandlung der ganzen schulmedizinischen Dogmatik sehr kritisch gegenüber. Schön, dass Johanna offen für Neues ist!!

  2. Sehr mutig, dass ihr eure Geschichte mit andern Menschen teilt. Bei meiner Frau wars Ovarial-CA mit Peritoneal-CA im fortgeschrittenen Stadium und ziemlich schlechter Prognose. Chemo hat sie abgelehnt, Resektion nicht. Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich Bilder „meiner“ Hausapotheke und „meiner“ Bücher auf euren Seiten gesehen habe. Es gibt also doch noch Menschen, die sich den Luxus gönnen, selbst zu denken und zu entscheiden und etwas für ihr Immunsystem tun, was viele Ärzte gern herunterspielen, aber nicht mehr alle. Von Homöopathie halte ich nicht soviel (ist mir zu esoterisch) und an ClO2 haben wir uns nicht ran getraut. Stoffe wie B17, deren Wirkung nach meinen bisherigen bescheidenen Kenntnissen in Physiologie zweifelhaft erscheint, könnten ohnehin nur dort wirken, wo das Gewebe gut durchblutet wird, was beim Mamma-CA nicht der Fall ist. Hier muss das Immunsystem ran. Hierzu ist das Immunsystem auch grundsätzlich in der Lage. Im Laufe der Zeit habe ich mir ein eigenes simples „Modell“ der Gesundheit gestrickt: Man kann eine Zelle entweder mit ausreichend Vitalstoffen versorgen/unterversorgen oder aber vergiften. Dass es natürlich noch andere „Fälle“ wie Knochenbruch gibt, ist klar und dass Zivilisationskrankheiten multifaktoriell sind, ist ebenso unstrittig. Von einer Resektion würde ich nicht grundsätzlich absehen. Das wichtigste in meinen Augen ist eine gründliche Diagnose und die ist heute wirklich gut. Ohne erfahrenen Hausarzt ist das aber schwierig, wir hatten lange Zeit einen solchen, leider ist er jetzt im Ruhestand. Meine Frau ist nun seit 4 Jahren aus der Gefahrenzone, bis auf Ferritin (auch Indikator für Lymphmetastasen, schießt durch die Decke, noch Wochen bevor bildgebende Verfahren etwas erkennen lassen) sind alle Marker schön unten. Das ist gut und wichtig für die Psyche, wenn man weiß, dass im Körper keine Feindbekämpfung nachweisbar ist. Mit Begriffen wie Schul- oder Alternativmedizin kann ich nicht viel anfangen. Bei der Schwere der Erkrankung sollte man nicht wählerisch sein. Auch wenn einem Krankenschwestern (Schwägerin) anfangen, Ratschläge zu geben, sollte man vorsichtig sein. Nach meiner Erfahrung sind das eher schlechte Ratgeber. Zu Anfang meiner Recherchen ist mir aufgefallen, dass viele Menschen sich an den nächstbesten Strohhalm klammern … und scheitern. Ich lese noch heute fleißig und muss feststellen, wie sich meine Grenzen immer wieder mal verschieben. Dran bleiben und kritisch bleiben heißt meine Devise. Zur Epigenetik würde ich gern noch etwas loswerden: Hier ist eine wahre Flut an Studien losgebrochen, die erfolgversprechend klingen. Man kann das in einem Satz zusammenfassen: Viel Bewegung bei Sonnenschein und frischer Luft ist wohl eine der tragenden Säulen des Heilungsprozesses, auch hier erwacht die Wissenschaft langsam aus ihrem Dornröschenschlaf. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur sagen, dass euer Weg, nämlich sich der Kraft des eigenen Verstandes zu bedienen und Verantwortung zu übernehmen, vielleicht der einzig Richtige und ganz sicher nicht der schlechteste ist. Dabei darf man aber nie vergessen, das es kein Allheilmittel gegen Krebs gibt, es kann auch in die Hose gehen. Bei uns ist es bis jetzt nicht in die Hose gegangen und und wünsche mir von ganzem Herzen, dass es bei euch auch nicht in die Hose geht.

    Bei eurem Buch über das magische Steroidhormon, dessen Namen man gegenüber der Ärzteschaft nicht aussprechen darf, hoffe ich, dass es sich um eine neuere Ausgabe handelt, in der auch auf die Calciumresorption eingegangen wird.

    Ihr habt nach meiner bescheidenen Einschätzung sehr gute Voraussetzungen, um mit dieser Erkrankung fertig zu werden. Mein Beitrag möge euch hoffentlich als Ermunterung dienen, den von euch wie von uns beschrittenen Weg weiterzugehen, freilich nicht, ohne kritisch zu bleiben und auch die eigenen Ansichten / Einschätzungen von Zeit zu Zeit zu hinterfragen.

    PS: Umweltmediziner werden von GKV’en bezahlt und können die „Entgiftungsleistung“ feststellen (Phase I / CYP450-Geraffel und Phase II / GST und einige andere), ebenso wie Schwermetallbelastungen (Blei, Cadmium, Quecksilber, Zahnersatz etc.) und diese ggf. mit DPMS ausleiten. Meine Frau hatte eine mittelgradige Fettleber, nachdem wir uns Gerson zu Gemüte geführt und angewendet haben, obwohl sie keinen Tropfen Alkohol trank und trinkt. Dem sind wir mit Mariendistelwurzel begegnet. Zu meinen besten Zeiten hatte ich 300 unterschiedliche Kräuter im „Waffenschrank“, nach Aussteuerung sind es nun leider nur noch 40 bis 50.

    Ich könnte noch soviel Schreiben (z. B. über CYP3A4 Induktoren/Inhibitoren, Cyano- vs Hydroxy- vs Methylcobalamin / Vit. B12, Tocopherole vs Tocotrienole / Vit. E), doch für einen „Kommentar“ habe ich bestimmt schon viel zu viel geschrieben.

    Für mich war es erst mal schön zu lesen, dass ich nicht der einzige Außenseiter bin, der solche Wege geht und dabei auch viel z. T. heftige Kritik einstecken musste. Noch schöner wäre es in aller Bescheidenheit, wenn ich euch mit meinen Zeilen etwas Mut machen konnte bzw. euer Selbstvertrauen stärken konnte.

    PPS: Die eben erwähnte Kritik, die wir einstecken mussten kam eigentlich ausschließlich von Leuten, die bei jeder Gelegenheit etwas von professioneller Hilfe faseln, ohne selbst einen Plan vom Leben zu haben, so meine Wahnehmung.

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